CURRENTA treibt CUBE-Projekt weiter voran

70 MILLIONEN FÜR DORMAGEN

Der rund vier Meter lange Rohrknoten ist Herzstück der Wasserversorgung im CHEMPARK und Teil des 'CUBE'-Projekts.
Der rund vier Meter lange Rohrknoten ist Herzstück der Wasserversorgung im CHEMPARK und Teil des 'CUBE'-Projekts.

480 Tonnen Stahl – der Stoff aus dem die neue Kältezentrale von CURRENTA gemacht ist. Der Stahlbau samt Dachkonstruktion ist bereits weitestgehend errichtet. Ab Frühjahr 2018 fließt von hier aus Kälte auf dem Temperaturniveau von minus 20 °C, die dafür sorgt, dass die CHEMPARK-Betriebe nicht heiß laufen. Die neue Kältezentrale ist Teil des Projekts 'CUBE'.

Kälte ist für die Chemieindustrie ebenso wichtig wie Strom, Dampf oder Wasser. Sie wird benötigt, um Abwärme von Reaktionsprozessen abzuführen oder um eine stabile niedrige Temperatur im Logistikbereich zu gewährleisten. Im CHEMPARK Dormagen steigt der Bedarf an Kälte stetig: "Mit der neuen Kältezentrale tragen wir dem Wachstum am Standort und dem steigenden Bedarf unserer Kunden Rechnung, zuvorderst der Bayer-Division Crop Science", erklärt CURRENTA-Projektleiter Dr. Holger Gedanitz.

Die neue Kältezentrale ist dabei nur ein Baustein auf dem Weg zu einer optimierten Versorgungs- und Infrastruktur. Unter dem Namen 'CUBE' (CURRENTA unterstützt Bayer-Erweiterung) sollen insgesamt 20 Teilprojekte realisiert werden, mit denen CURRENTA die Wachstumsstrategie von Bayer Crop Science unterstützt. Rund 70 Millionen Euro werden dabei in die Bereiche Brauch- und Abwasser, Energie, Kälte sowie Entsorgung investiert.

Hier beim Richtfest: CURRENTA-Projektleiter Dr. Holger Gedanitz (r.) zusammen mit Jens Pokoiewski (Kraftanlagen Hamburg).
Hier beim Richtfest: CURRENTA-Projektleiter Dr. Holger Gedanitz (r.) zusammen mit Jens Pokoiewski (Kraftanlagen Hamburg).

Akzente setzen

Bereits Anfang Mai ist ein neuer Wasseranschluss für Bayer Crop Science in Betrieb gegangen. Er beliefert unter anderem die Pflanzenschutz-Betriebe im Westteil des Werks und sichert so die wachsenden Ansprüche an eine sichere Versorgungsinfrastruktur. Einen Beitrag zur Umweltverträglichkeit wiederum leistet seit vergangenem Jahr der sogenannte 'Dortmund-Brunnen'. Er ist Teil der Abwasserbehandlung von CURRENTA und erweitert die Rücklaufwassermengen von 300 auf 450 Kubikmeter pro Stunde. 20 Prozent mehr Stickstoff können auf diese Weise abgebaut werden.

"Seit rund drei Jahren bauen wir unsere Ver- und Entsorgungsinfrastruktur aus, um das Wachstum der Pflanzenschutzund Saatgut-Division von Bayer in Dormagen zu begleiten. Die Betriebe hier am Standort sollen auch in Zukunft exzellente Bedingungen vorfinden. So können wir im internationalen Wettbewerb der Standorte unsere Akzente setzen", erklärt CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken.

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