Umweltanalytik unterstützt "Jugend forscht"

CHEMPARK hilft jungen Forschern

Medizinische Wirkstoffe mithilfe von Pflanzen aus dem Wasser absorbieren – Zusammen mit ihrem Unterstützer Uwe Cornelisse (2.v.l.) präsentieren Victoria van Rüth, Greta Bussmann und Fiona Meisgen (v.l.n.r.) ihr "Jugend forscht"-Projekt.
Medizinische Wirkstoffe mithilfe von Pflanzen aus dem Wasser absorbieren – Zusammen mit ihrem Unterstützer Uwe Cornelisse (2.v.l.) präsentieren Victoria van Rüth, Greta Bussmann und Fiona Meisgen (v.l.n.r.) ihr "Jugend forscht"-Projekt.

Täglich gelangt eine Vielzahl von Substanzen in unsere Gewässer; häufig sind sie schädlich. Drei Schülerinnen des Gymnasiums Fabritianum Krefeld haben sich daher im Rahmen ihres "Jugend forscht"-Projekts die Frage gestellt: Kann man Flüsse und Seen mithilfe von Pflanzen an ihren Ufern reinigen? Im Laufe ihrer Untersuchungen kamen sie jedoch an einen Punkt, an dem sie professionelle Unterstützung benötigten. Und die kam aus dem CHEMPARK.

Für ihr 'Jugend forscht'-Projekt fehlte Fiona, Greta und Victoria noch der entscheidende Nachweis. Sie benötigten dafür ein spezielles Verfahren und eine entsprechende Laborausrüstung. Die hatten sie jedoch nicht. Also holten sie sich Hilfe. Ihre erste Anlaufstelle war das Nachbarschaftsbüro CHEMPUNKT in Krefeld-Uerdingen. Dort stellte man sofort den Kontakt zu Uwe Cornelisse her, Sachgebietsleiter der Chromatographie im CHEMPARK Uerdingen. Von der Idee der Drei war er auf Anhieb begeistert: "Das große Interesse der Schülerinnen an den Naturwissenschaften und ihre Wissbegierde haben mich beeindruckt. Das wollte ich auf jeden Fall unterstützen", so Cornelisse.

Für 'Jugend forscht' hatten die Schülerinnen eine pflanzliche Minikläranlage entwickelt. Das Projektziel: Die Schmerzmittel Ibuprofen und Diclofenac sowie das Antibiotikum Ciprofloxacin mit Hilfe von Pflanzen aus dem Wasser zu absorbieren.

Um herauszufinden, mit welchen Pflanzen sich die Wirkstoffe am besten abbauen ließen, hatten sich die drei Schülerinnen zuvor intensiv mit den Eigenschaften der Medikamente und unterschiedlicher Pflanzen auseinandergesetzt. Dann hatten sie die Pflanzen in ein Gefäß mit Wasser gepflanzt und jedes Becken mit einem anderen Wirkstoff versehen.

Doch um nachweisen zu können, dass sich die Konzentration der Wirkstoffe in den Proben veränderte, die Pflanzen diese also tatsächlich Stück für Stück abbauten, benötigten sie die Hilfe von der CURRENTA-Umweltanalytik. Mitarbeiter Uwe Cornelisse entwickelte mit den Schülerinnen eine spezielle Methode, mit der sich die Wirkstoffe in den Proben nachweisen ließen. Gemeinsam überprüften sie in regelmäßigen Abständen, wie viel des jeweiligen Medikaments in den Proben noch enthalten war. Und tatsächlich, die Konzentration der Wirkstoffe reduzierte sich im Laufe der Zeit Stück für Stück. "Wir konnten qualitativ nachweisen, dass Pflanzen Medikamente aus dem Wasser absorbieren können. Ohne die Unterstützung von Herrn Cornelisse und CURRENTA wäre das so nicht möglich gewesen", freut sich auch Biologielehrer Polte über den Erfolg, der sie bei ihrem Projekt unterstütze. "Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken."

Auch die "Jugend forscht"-Jury konnten die Schülerinnen von ihrem Projekt überzeugen. Beim Regionalwettbewerb im Seidenweberhaus in Krefeld Anfang März traten die Drei mit ihrem Projekt gegen 14 weitere Teilnehmer an und belegten den 2. Platz.

6 Sterne (3 Bewertungen)

x CURRENTA CURRENTA zum Home-Bildschirm hinzufügen:
drücken und dann Zum Home-Bildschirm.