Auszubildende aus dem CHEMPARK bauen Bänke für Spaziergänger in Rheinfeld

Von der Werkbank zur Sitzbank

Die CURRENTA-Azubis haben Erfahrung mit der Produktion von Bänken: Hier entsteht die Bank für den Rheinfelder Bürgerverein, die 2012 an der sogenannten Brauchtums-Wiese aufgestellt wurde.


In Rheinfeld fehlen Sitzgelegenheiten für Spaziergänger – ein Bürgeranliegen, das im CHEMPUNKT angesprochen und diskutiert worden ist. Daraus entstand ein Projekt, in dem Auszubildende aus dem CHEMPARK Sitzbänke entwerfen und fertigen.

Viel Ackerbau, viel Grün, viele Wander- und Spaziermöglichkeiten: Der Dormagener Stadtteil Rheinfeld – direkt am Rhein gelegen – ist als Naherholungsziel sehr beliebt. Besonders, seit das 'Piwipper Böötchen' wieder zwischen den Ufern auf Dormagener und Monheimer Seite verkehrt. Einzig die Gelegenheit, sich mal kurz hinzusetzen, ein wenig zu verschnaufen und die Landschaft zu genießen, ist bislang nicht gegeben. Es fehlen Bänke. Die sollen bald aus dem CHEMPARK kommen.

"Ellen Schönen-Hütten vom Fachbereich Bürger- und Ratsangelegenheiten der Stadt ist im Nachbarschaftsbüro auf mich zugekommen. Sie hatte den Wunsch von Bürgern dabei, die sich dort am Rheinufer ein paar Sitzgelegenheiten wünschen", erzählt Jobst Wierich, Leiter Politik und Bürgerdialog Dormagen. Es entwickelte sich ein Paradebeispiel für die Kommunikation und die Zusammenarbeit von CHEMPARK und Nachbarschaft. "Genauso soll es sein. Wenn Bürger eine Idee, eine Anregung oder auch Kritik haben, nehmen wir uns der Sache gerne an. Und wenn wir helfen können, dann machen wir das auch." Wierich trug das Thema an den CHEMPARK-Manager und -Betreiber CURRENTA heran, genauer gesagt: an Erich Hartmann, den Leiter der Technischen Berufsausbildung.

2016 kommen die Bänke
Hartmann nahm den Gedanken gerne auf und entwickelte mit seinen Ausbildern Klaus Liebert, Dirk Kleinen, Markus Kloep und Peter Swoboda ein Projekt, das die CURRENTA-Auszubildenden in Kürze angehen werden. "Wir werden Azubis aus dem ersten und zweiten Lehrjahr damit beauftragen, umsetzbare Entwürfe anzufertigen. Für die Auszubildenden ist das deswegen besonders spannend, weil es ihnen die Chance bietet, dass ihre Arbeit zu etwas Greifbarem wird. Ihre Werke kommen zum Einsatz. Und wenn sie dann demnächst ihre selbst entworfene und produzierte Sitzbank in Rheinfeld sehen, wird das ein tolles Gefühl sein", so Hartmann.

Eine Jury aus Vertretern der Stadt und aus dem CHEMPARK wird die Entwürfe bewerten. Der beste geht dann in die Umsetzung. Die Fertigstellung soll 2016 erfolgen. Dann steht einem schönen Spaziergang durch Rheinfeld gar nichts mehr im Wege.


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