Covestro liefert den Rohstoff für Gelsättel

Komfort - Made im CHEMPARK

Bereits in den 1990er-Jahren entwickelten die Experten des italienischen Sattelherstellers Selle Royal gemeinsam mit Covestro das "Royalgel" – ein exklusiv für die Italiener lizensiertes Spezialgel.


Ob Touren-, Trekking- oder Rennsattel: Für den Radler muss er vor allen Dingen bequem sein. Gelsättel sollen genau dies durch ihre abfedernde Wirkung bieten. Mit rund 60 Prozent Marktanteil ist der italienische Hersteller Selle Royal die Nummer 1 auf Deutschlands Rädern. Die Rohstoffe für das Sattelgel werden im CHEMPARK Leverkusen produziert.


Der extrem wandelbare Kunststoff Polyurethan – oder kurz PUR – ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ihr Spülschwamm in der Küche wird wahrscheinlich PUR beinhalten, die Fenster in Ihrer Wohnung wurden wahrscheinlich mit PUR-Schaum fixiert, das Armaturenbrett in Ihrem Auto: wahrscheinlich PUR. Und wenn Sie Fahrradfahrer sind, ist die Chance groß, dass Sie auf einem Gelsattel sitzen, dessen Innenleben ebenfalls aus PUR besteht. Einer der größten Hersteller von Grundstoffen für die PUR-Produktion kommt aus dem CHEMPARK: Covestro, ehemals Bayer MaterialScience.

Bereits in den 1990er-Jahren entwickelten die Experten des italienischen Sattelherstellers Selle Royal gemeinsam mit Covestro das "Royalgel" – ein exklusiv für die Italiener lizensiertes Spezialgel. Grundlage bildeten dabei unter anderem Stoffe, die auch in Matratzen für Langzeitliegepatienten genutzt wurden. Inzwischen produziert man in Italien eine ganze Reihe von unterschiedlichen Gelsätteln, deren Grundstoffe aus den Covestro-Laboren kommen.

Radfahren im CHEMPARK – wo die Grundstoffe für Gelsättel von Selle Royal produziert werden.

Doch die Beschaffenheit des Sattels ist nicht alleine für den Sitzkomfort verantwortlich. Wie gut oder wie schlecht der Radler sitzt, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Die Form
    Welches der richtige Sattel ist, hängt von Ihrer Nutzung ab. Ein Tourensattel ist prima für die Radtour am Wochenende. Aber für die sportliche Fahrt mit dem Mountainbike benötigen Sie einen schmaleren Sattel. Und auf dem Rennrad schließlich wird der Sattel noch schmaler und härter.

  • Die Höhe
    Die meisten Fahrradfahrer haben ihren Sattel zu niedrig eingestellt. Als Faustregel gilt: Setzen Sie sich gerade auf das Fahrrad. Die Sattelhöhe ist dann richtig eingestellt, wenn Sie Ihre Ferse – ohne Schuhe – auf das Pedal stellen und Ihr Bein in dieser Position gestreckt ist.

  • Der Winkel
    Der Sattel sollte idealerweise in waage angebracht sein. Allerdings hängt das bequeme Empfinden auch von subjektiven Faktoren ab. Ein wenig nach vorn oder hinten geneigter Sattel kann genauso gut das optimale Sitzgefühl vermitteln.

  • Die horizontale Verstellung (vor/ zurück)
    Um einen effizienten Trittwinkel zu erreichen, kann man den Sattel auch auf der horizontalen Ebene verstellen. Die Position des Sattels sollte hinter dem Tretlager liegen
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