CHEMPARK-Mitarbeiter Martin Marquardt macht Lokalpolitik

Engagement im Schichtbetrieb

Ob beruflich oder privat, Martin Marquardt will die Dinge besser machen.
Ob beruflich oder privat, Martin Marquardt will die Dinge besser machen.


Im Arbeitsalltag von Martin Marquardt geht es um die kleinen Teile. Als Chemielaborant im CHEMPARK Dormagen prüft und analysiert er Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln. Um Pflanzen bestmöglich zu pflegen, den Ertrag und die Produktionsbedingungen zu optimieren, kurz: um die Dinge besser zu machen. In seinem Privatleben versucht er das ebenso: als Kommunalpolitiker in Rommerskirchen.

2007 trat Martin Marquardt als 18-Jähriger in die SPD ein. Wollte mitgestalten. Seit 2014 sitzt er im Gemeinderat der 12.000-Seelen-Gemeinde zwischen Grevenbroich und Dormagen. "Auf kommunaler Ebene kann man mit Engagement eine Menge bewegen", schwärmt der Chemielaborant und zählt sofort die Möglichkeiten auf: "Sei es die Gestaltung eines barrierefreien Bahnhofs oder die Schaffung verkehrsberuhigter Zonen. Mitgestaltung macht mir Spaß." Seine Begeisterung färbte auch auf die Familie ab: Zwei Jahre nach Marquardts Eintritt in die Partei folgten ihm seine Eltern.

Martin Marquardt gemeinsam mit Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen.
Martin Marquardt gemeinsam mit Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen.

Sich für andere einsetzen, selbst die Initiative ergreifen – das zieht sich durch seine ganze Biografie. Drei Jahre lang war er in Dormagen Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung bei seinem Arbeitgeber, dem CHEMPARK-Manager und -Betreiber CURRENTA. "Ich wollte immer gerne etwas in den dafür zuständigen Gremien bewegen", fasst er sein Engagement zusammen. Und das endet keinesfalls jenseits des Arbeitsalltags. Als Gewerkschaftsmitglied der IG Bergbau, Chemie, Energie lebt er das Solidaritätsprinzip, als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rommerskirchen sorgt er ehrenamtlich für Sicherheit und als Schützenbruder wird das lokale Brauchtum gepflegt. Seine politischen Ziele im Gemeinderat sind nah an der Lebenswirklichkeit: Modernisierung des Feuerwehrwesens der Gemeinde, Steigerung der rettungsdienstlichen Versorgung und die Pflege des Brauchtums stehen unter anderem auf seiner Agenda.

Bei CURRENTA arbeitet er im Schichtdienst, seine Freizeit ist gefüllt mit Terminen. Ist das nicht anstrengend? "Natürlich. Aber wenn man private Termine flexibel gestaltet, bekommt man alles unter einen Hut." Denn in einem Punkt ist er sicher: "Die Arbeit bei CURRENTA darf nicht unter meiner politischen Leidenschaft leiden."

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