Neues Löschfahrzeug im CHEMPARK Dormagen

Ein echtes Schwergewicht

Blickfang: Das neue Löschfahrzeug ist nicht nur aufgrund der Fahrzeugmaße ein Hingucker. Lupe Blickfang: Das neue Löschfahrzeug ist nicht nur aufgrund der Fahrzeugmaße ein Hingucker.


11 Meter lang, 3,50 Meter hoch und 26 Tonnen schwer. Das sind die Maße des neuen Löschfahrzeugs der Werkfeuerwehr in Dormagen. Ein Wagen der Superlative. Doch absolut notwendig für die Anforderungen im CHEMPARK.

Die Freude über das Fahrzeug steht Brandinspektor Eric Tribble ins Gesicht geschrieben, als er über den Neuzugang in seiner Löschfahrzeugfuhrpark berichtet. "Natürlich freut man sich auf so einen Wagen. Wenn sie einen 20 Jahre alten Golf abgeben und dann das neue Modell bekommen – da freuen sie sich ja auch."

Tribbles Vergleich ist durchaus passend: 15 Jahre ist ein Standard-Löschfahrzeug im CHEMPARK mindestens im Einsatz. Anschließend wird es nochmals mehrere Jahre als Reservefahrzeug vorgehalten, bevor es ausgemustert wird. "Das neue Fahrzeug ist genau auf die Anforderungen der chemischen Industrie ausgelegt. Mit einer speziellen Düse kann es Wasser und Pulver zusammen versprühen. Im Ereignisfall kann damit ein Brand schnell und effektiv gelöscht werden", erklärt Tribble. Doch auch im Bereich von Motorleistung, Abgastechnik und Komfort für die Mannschaft an Bord ist es auf dem neuesten Stand der Technik.

Mit seinen 11 Metern Länge ist der Wagen – im Amtsdeutsch als Trocken-Schaum-Tanklöschfahrzeug (TroSTLF) bezeichnet - deutlich größer als die Löschfahrzeuge, die man aus dem öffentlichen Straßenverkehr kennt. Doch die zusätzliche Ausstattung ist ein notwendiger Standard, um die Sicherheit zu gewährleisten. Innerhalb des CHEMPARK und – im Bedarfsfall – auch außerhalb des Werkgeländes.

Insgesamt neun Fahrzeuge dieser Klasse hält CURRENTA für die Sicherheit vor – jeweils zwei an den Standorten Dormagen, Krefeld-Uerdingen und Leverkusen. Plus jeweils ein älteres Reservefahrzeug. Im Schnitt wird also etwa alle zwei Jahre ein Wagen ausgetauscht. Die ausgemusterten Exemplare landen aber nicht auf dem Schrottplatz – sie sorgen an anderen Stellen – meist im Ausland – weiterhin für Sicherheit und Brandbekämpfung. Genaue Infos über deren Verbleib liegen den CHEMPARK-Brandbekämpfern nur selten vor.

Anders als beim Umstieg auf ein neues Auto können sich die Feuerwehrmänner rund um Tribble aber nicht einfach in den Wagen setzen, starten und losfahren. In den kommenden Wochen stehen umfangreiche Schulungen für ihn und seine Mannschaft auf dem Programm: Handgriffe und Bewegungsabläufe müssen trainiert, die Bedienung einstudiert und das Fahrverhalten kennengelernt werden. Bis jeder Handgriff sitzt und die Männer der Werkfeuerwehr das Fahrzeug perfekt beherrschen. Schließlich zählt im Ereignisfall jede Sekunde.


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