Ein verlässlicher Partner

Dr. Adolf Staffe fühlt sich dem CHEMPARK verbunden

Dr. Adolf Staffe erinnert sich gerne an seine Zeit bei Bayer zurück. Es dauert nicht lange und er hat seine alte Wirkungsstätte auf dem Luftbild des CHEMPARK gefunden.
Dr. Adolf Staffe erinnert sich gerne an seine Zeit bei Bayer zurück. Es dauert nicht lange und er hat seine alte Wirkungsstätte auf dem Luftbild des CHEMPARK gefunden.

Dr. Adolf Staffe dürfte vielen Leverkusenern ein Begriff sein. Der ehemalige Bayer-Chemiker ist Gründungsmitglied und Vorsitzender der Leverkusener Tafel. Der CHEMPARK ist für ihn ein wichtiger Partner.

"17 Jahre – so lange ist es nun schon her", erinnert sich Staffe. Damals ging der ehemalige Bayer-Mitarbeiter in seinen wohlverdienten Ruhestand. Doch für ihn war es nicht das Ende eines Lebensabschnitts, sondern der Anfang von etwas Neuem. Gemeinsam mit anderen Leverkusenern wie dem ehemaligen Stadtkämmerer Frank Stein und der CDU-Landtagsabgeordneten Ursula Monheim gründete er die Leverkusener Tafel.

Etwas zurückgeben

Die Idee dazu kam vom ehemaligen Pfarrer Wolfgang Heinen, den Staffe bei seinen zahlreichen kirchlichen Aktivitäten kennengelernt hatte. Für den Pensionär war sofort klar: "Das mache ich! Mein ganzes Leben lang bin ich von der Gesellschaft gut aufgenommen worden. Ich hatte das Bedürfnis, etwas zurückzugeben."

Doch der Anfang war alles andere als leicht. Die Tafel musste ganz neu aufgebaut werden. Weder die Räumlichkeiten noch entsprechende Strukturen waren vorhanden. Besonders an Lebensmittel und an Spenden zu gelangen, war anfangs schwierig. Doch nach und nach lief es immer besser. Ein wesentlicher Vorteil für Staffe: Als ehemaliger Bayer-Mitarbeiter konnte er auf ein breites Netzwerk zurückgreifen. "Mein ehemaliger Arbeitgeber hat uns mit zahlreichen Spenden stark unterstützt", erklärt er.

Richtig entschieden

Der Pensionär erinnert sich gerne an die Zeit bei Bayer: "Wie ich damals zur Bayer AG gekommen bin, ist eine lustige Geschichte", beginnt er zu erzählen. Während eines Vortrags an der Universität Wien habe er den Leiter des wissenschaftlichen Hauptlabors von Bayer kennengelernt. Auf dessen Frage, ob er sich vorstellen könne, einmal bei Bayer zu arbeiten, hatte Staffe geantwortet: "Wenn Sie mir ein Zugticket schicken, schaue ich mir das Unternehmen mal an." Eine Woche später fand er eine Fahrkarte in seinem Briefkasten. Er fuhr nach Leverkusen und blieb, 31 Jahre lang. "Diese Entscheidung habe ich nie bereut. Ich habe so viel erfahren und kennengelernt, ohne den Konzern jemals wechseln zu müssen."

Auch heute noch hat er engen Kontakt ins Werk am Rhein in Leverkusen. "Gerade auf den CHEMPARK und das Nachbarschaftsbüro können wir immer zählen. Sie sind ein verlässlicher Partner und haben immer ein offenes Ohr für unsere Probleme", so Staffe. Besonders in der Not habe der Chemiepark der Tafel immer wieder geholfen. "Damals mussten wir unseren Parkplatz einzäunen lassen, da die Reifen unserer Autos zerstochen und ein Fahrzeug angezündet worden war. Der CHEMPARK zögerte nicht und unterstützte uns mit einer großen Summe. Alleine hätten wir das nicht geschafft."

Für Stabilität sorgen

Auch für die gesamte Region sei der Chemiepark enorm wichtig: "Er sorgt für Stabilität, schafft Arbeitsplätze und generiert wichtige Steuereinnahmen. Vor allem, wenn man sieht, was sonst in der Welt los ist, ist das einiges wert."

Staffe geht davon aus, dass künftig immer mehr Leute auf die Tafel angewiesen sein werden. Daher sei eines besonders wichtig: "Verlässliche Partner und Ehrenamtler, die uns tatkräftig unterstützen und uns helfen, den steigenden Bedarf zu decken."

Info

Wenn Sie die Tafel ehrenamtlich unterstützen möchten, melden Sie sich unter:
Tel.: 0214/3102370
leverkusenertafel-ev@t-online.de

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