ARLANXEO ein Jahr am Standort

Gemeinsam mehr erreichen

Levapren®-Kabel kommen unter anderem in Windkraftanlagen zum Einsatz. Sie helfen, die Ausbreitung von Feuer und Folgeschäden zu verringern. (Foto: ARLANXEO)
Levapren®-Kabel kommen unter anderem in Windkraftanlagen zum Einsatz. Sie helfen, die Ausbreitung von Feuer und Folgeschäden zu verringern. (Foto: ARLANXEO)

ARLANXEO – bereits der Name des Unternehmens illustriert die Geschichte seiner Entstehung. In dem Joint Venture verschmelzen der Kölner Spezialchemiekonzern LANXESS und die weltweit größte Erdölfördergesellschaft Saudi Aramco. Sinnbildlich geben sie dafür ihre Anfangsbuchstaben. Ihre Produktpalette "Elastomere" wird visualisiert durch die Endung EO.

Vor gut einem Jahr wurde das Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Das Ziel: die Wettbewerbsfähigkeit durch eine starke Partnerschaft zu steigern. ARLANXEO ist ein weltweit führender Anbieter für synthetische Elastomere und beliefert etwa Automobil- und Reifenindustrie, Pharma- sowie Öl- und Gasindustrie. Elastomere sind in vielen Produkten enthalten, mit denen wir uns im Alltag umgeben; etwa in Autoreifen, Scheibenwischern, Dichtungen oder Golfbällen. Der Hauptsitz ist zwar in Maastricht in den Niederlanden, seine größte Landesgesellschaft hat ARLANXEO jedoch in Deutschland. Mit Standorten in Dormagen, Leverkusen und Köln. Allein in Dormagen, der Deutschlandzentrale, beschäftigt das Unternehmen 500 Mitarbeiter.

Produkte der Zukunft

In Dormagen werden auch die Produkte für die Zukunft entwickelt: Ein aktuelles Projekt: "selbstabdichtende Reifen". Immer weniger Autohersteller statten Pkw mit Ersatzreifen aus. Ihr Ziel, das Gewicht der Autos weiter zu reduzieren, um Platz für andere Funktionen zu schaffen. Dafür hat ARLANXEO eine Lösung entwickelt.

Verbraucher sollen demnächst auf das Mitführen von Ersatzreifen verzichten können. Im Reifen wird dafür eine zusätzliche Schicht aufgetragen. Sollte er beschädigt werden, etwa durch einen Nagel, verhindert diese Schicht, dass Luft entweicht. Der Reifen muss also nicht gewechselt und die Fahrt kann fortgesetzt werden. Seit Mitte 2016 hat ARLANXEO das Projekt deutlich vorangetrieben - und führt derzeit weitere Tests durch.

Den Standort Dormagen möchte ARLANXEO auch weiterhin stärken. 2017 investiert der Elastomer-Spezialist daher in eine Erneuerung der Tiefkälteanlage. Diese ist essenziell für die Herstellung von Polychloropren, enthalten unter anderem in wärmedämmender Sportbekleidung oder in Klebstoffen. Die Anlage in Dormagen ist die einzige Produktionsanlage dieser Art in Europa und sichert damit die Zukunft des Standorts zusätzlich.

 

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