31. Januar 2019Veröffentlichung des zweiten Akzeptanzberichts

"Wir wollen gewollt sein"

Das Team, das bei den Nachbarn und Stakeholdern für Akzeptanz sorgt.
Das Team, das bei den Nachbarn und Stakeholdern für Akzeptanz sorgt.

Tage der offenen Tür, frühe Öffentlichkeitsbeteiligung, Nachbarschaftsbüros, Dialog im Social Web – die Informationsbedürfnisse zu Produktionsprozessen und Investitionsvorhaben in der chemischen Industrie steigen und wandeln sich stetig. Diesen Ansprüchen stellt sich CURRENTA – gegenüber der Landespolitik, aber ganz besonders in den Standortgemeinden Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Denn Akzeptanz im nachbarschaftlichen Umfeld hat für den CHEMPARK-Betreiber hohe Priorität – sie ist quasi die Geschäftsgrundlage.

Die Öffentlichkeitsarbeit gegenüber der Nachbarschaft sowie lokalen und überregionalen Stakeholdern nimmt der neue Akzeptanzbericht unter die Lupe: Zum zweiten Mal – nach der Erstauflage vor drei Jahren – hat ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut untersucht: Welche Themen sind akzeptanzfördernd? Wo bietet CURRENTA bereits die richtigen Formate? Und wo muss das Unternehmen besser werden? Die Ergebnisse der Umfragen gibt es im Netz unter akzeptanz.currenta.de. Zusätzlich sind dort Hintergrundinformationen und viele persönliche Videostatements, in denen CHEMPARK-Nachbarn und –Mitarbeiter sich und ihre Erwartungen vorstellen.

Pressekonferenz in Dormagen
NRW-Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann lobte das "aktive Zuhören" und Streben nach einem gemeinsamen und zukunftsorientierten Industrieverständnis. "Der Chemieparkbetreiber macht industrielle Produktion transparent und verdeutlicht damit den Nutzen, den Industrie für die Allgemeinheit stiftet. Damit setzt CURRENTA Maßstäbe und wird seiner Vorreiterfunktion für eine erhöhte Industrieakzeptanz gerecht", so Staatssekretär Dammermann. Er vertrat den kurzfristig erkrankten Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Dieser äußert sich im Vorwort des gedruckten Akzeptanzberichts: "Schlüssel für eine zukunftsorientierte Industriepolitik ist Akzeptanz. Nur mit einer breiten gesellschaftlichen Unterstützung kann die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes gestärkt werden. Ohne Akzeptanz keine Investitionen!"

"Wir wollen gewollt sein – das ist unser Ziel – und deshalb haben wir zum zweiten Mal gefragt, ob wir genug und vor allem das Richtige tun, um uns Akzeptanz zu verdienen", erklärte CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken. "Wir haben uns auf den guten Ergebnissen des ersten Akzeptanzberichts nicht ausgeruht. Im Gegenteil. Wir haben sie als Impuls für weitere Aktivitäten genutzt."

Unabhängige qualitative und quantitative Befragungen
Für den zweiten Akzeptanzbericht hat CURRENTA die Methodik gegenüber der Erstauflage verfeinert. Im ersten Schritt ermittelte ein neutrales Meinungsforschungsinstitut in elf Interviews und sechs Gesprächsrunden an den Standorten, was von dem CHEMPARK-Betreiber als Nachbar beziehungsweise als Industrieunternehmen in NRW erwartet wird. Im zweiten Schritt wurden 825 Bürgerinnen und Bürger sowie 240 Stakeholder (Vertreter aus Politik, Behörden, Wirtschaft etc.) zu den ermittelten Erwartungshaltungen repräsentativ befragt.

Umwelt und Sicherheit sind für die Befragten am wichtigsten
Gute Leistungen in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Transparenz zahlen für Sowohl für Nachbarn als auch für Stakeholder am meisten auf das Akzeptanzkonto von Industrieunternehmen ein. Weniger wichtig ist hier die Rolle der CHEMPARK-Unternehmen als Arbeitgeber und Ausbilder geworden.


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