12. September 2019CHEMPARK Krefeld-Uerdingen

B288: Rheinbrücke in Krefeld für LKW ab 7,5 Tonnen gesperrt

Die Rheinbrücke im Zuge der B288 bei Krefeld-Uerdingen wird ab Freitag (13.9.) 17 Uhr wegen Sanierungsarbeiten für den LKW-Verkehr ab 7,5 Tonnen gesperrt. Für den PKW-Verkehr ist die Brücke weiterhin befahrbar.

Bei der turnusmäßigen Überprüfung des denkmalgeschützten Bauwerkes haben Ingenieure des Landesbetriebs Straßenbau NRW diese Woche massive, lokal begrenzte Betonabplatzungen an der Unterseite der Betonfahrbahnplatte festgestellt. Hierdurch ist die Tragfähigkeit der Fahrbahnplatte beeinträchtigt. Die festgestellten Schäden sind sanierungsfähig, so dass die Brücke nach der Sanierung voraussichtlich wieder vollumfänglich nutzbar sein wird.

Der Schwerlastverkehr hat in erheblichem Maße zu den jetzt festgestellten Schäden beigetragen. Um die Brücke vor stärkeren Schäden zu schützen und weitere Untersuchungen durchführen zu können, ist die Sperrung der Brücke für den LKW-Verkehr notwendig. Straßen.NRW hat nach Bekanntwerden der Schäden mit der genauen Analyse vor Ort begonnen. Ziel ist es, bis Mitte Oktober ein Sanierungskonzept zu haben. Aussagen über die Dauer der Sperrung können erst mit Abschluss dieser Arbeiten getätigt werden.

Eine Umleitungsstrecke für den Schwerverkehr wird derzeit abgestimmt.

Die Rheinbrücke Krefeld stammt aus dem Jahr 1936. Aufgrund des Alters der Brücke und unabhängig von den aktuellen Schäden hat die Landesregierung den Neubau der Brücke Anfang des Jahres in das Arbeitsprogramm 2019 zur Umsetzung des Bundesfernstraßenbedarfsplans aufgenommen. Nach der Vorstellung des Arbeitsprogramms im Februar im Landtag wurden bereits erste Planungsschritte eingeleitet. Die zuständige Niederlassung von Straßen.NRW in Mönchengladbach wird die Anstrengungen für die Planung der neuen Brücke erhöhen.

Stellungnahme des CHEMPARK zur Sperrung der Rheinbrücke Krefeld-Uerdingen
Den Chempark Krefeld-Uerdingen erreichen täglich bis zu 700 Lkw. Viele von ihnen nutzen die Krefeld-Uerdinger Rheinquerung (B 288) und müssen ab morgen auf Umleitungen ausweichen. Mit Blick auf die Sperrung der Brücke zeigte sich Chempark-Leiter Lars Friedrich besorgt: "Die chemische Industrie ist als eine der transportintensivsten Branchen besonders stark auf leistungsfähige Verkehrswege angewiesen. Auch während der Sperrung werden zwar alle Lkw ihr Ziel erreichen, aber die Fahrten brauchen länger, werden teurer und belasten die in Anspruch genommenen Straßen zusätzlich."

Für den Lkw-Verkehr bis 40 Tonnen können im Norden die Brücke der Solidarität (L 237) und die Rheinbrücke Neuenkamp (A 40) oder im Süden die Flughafenbrücke (A 44) genutzt werden. Entgegen der direkten Route über die Uerdinger Rheinbrücke benötigt ein Lkw für den kürzesten Umweg über die Brücke der Solidarität ein Fahrtzeit-Plus von mindestens 15 Minuten – in Spitzenzeiten und bei vermehrter Nutzung deutlich mehr. "Uns gehen die Umleitungen aus“, sagt Chempark-Leiter Friedrich. „Deshalb begrüßen wir diese kurzfristige und dringende Reparaturmaßnahme, damit die Uerdinger Rheinquerung für Lkw-Verkehr befahrbar bleibt."


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