16. März 2020Coronavirus

Sicherheitsvorkehrungen werden ständig angepasst

Chempark-Leiter Lars Friedrich ist Teil des Krisenstabes, der im Chempark seit Beginn der Corona-Entwicklung Anfang des Jahres eingerichtet wurde.
Chempark-Leiter Lars Friedrich ist Teil des Krisenstabes, der im Chempark seit Beginn der Corona-Entwicklung Anfang des Jahres eingerichtet wurde.

Im Fokus: Sicherheit für Mensch und Betrieb – Chempark-Unternehmen mit ersten Maßnahmen bereits im Januar – Gesundheit der Belegschaft hat oberste Priorität

"Unsere Aufgabe ist, für die größtmögliche Sicherheit für die gesamte Belegschaft und ihre Familien sowie den Betrieb der Anlagen im Chempark zu sorgen", erklärt Chempark-Leiter Lars Friedrich. "Wir können hier im Chempark auf Pläne zurückgreifen, die extra für solche Ausnahmesituationen entwickelt wurden. Nicht zuletzt deshalb haben wir in Absprache mit den Chempark-Unternehmen bereits Anfang des Jahres mit ersten Maßnahmen zum gegenseitigen Gesundheitsschutz auf die Entwicklung reagiert."

Damals wurden zum Beispiel die Chempark-Mitarbeiter aller Firmen über detaillierte Hygienemaßnahmen informiert. Auch die ärztliche Abteilung hatte sich bereits auf mögliche Corona-Fälle vorbereitet. Friedrich: "Wir haben einen Krisenstab eingerichtet und passen seit Beginn der Entwicklung die Pläne und unsere Schritte regelmäßig auf diese außergewöhnliche Situation an." Das führt zu verschiedenen Maßnahmen der Chempark-Unternehmen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Dienstreisen wurden eingeschränkt, Meetings digitalisiert und Arbeitsprozesse angepasst. "Dabei wird sehr genau hingeschaut, wie möglichst schnell und erfolgreich die Gesundheit der Menschen im Chempark gesichert und die Ausbreitung des Virus möglichst verhindern werden kann."

Maßnahmen in unterschiedlichen Bereichen
So werden zum Beispiel seit einiger Zeit viele Bereiche im Chempark mehrfach pro Tag gereinigt, vor allem dort, wo sich viele unterschiedliche Menschen aufhalten. Friedrich: "Bei Currenta gilt das zum Beispiel für unseren Besucherempfang oder die .Verwaltungsgebäude. Auch die Sanitäranlagen oder alle Handläufe in den Treppenhäusern bei uns werden nun mehrfach am Tag gesäubert." Zeitgleich haben viele Unternehmen im Chempark die Mitarbeiter dazu aufgerufen, wenn möglich, von zu Hause aus zu arbeiten. "Wenn es die Aufgaben zulassen, arbeiten die Kolleginnen und Kollegen von zu Hause aus. Nur wer für den Betrieb relevante Aufgaben vor Ort wahrnehmen muss, soll auch im Chempark arbeiten", so Friedrich.

Wer dennoch im Werk arbeitet, findet auch in den Kantinen eine veränderte Lage vor: Die Öffnungszeiten wurden verlängert, die Belegschaft dazu aufgerufen, den Gang zum Essen zu entzerren. Es gibt keine Selbstbedienung mehr und jeder ist dazu angehalten, zwischen sich und den übrigen Personen mehr Platz zu lassen – ganz so, wie es die Vorgaben für Sitzungen auch hergeben. Darüber gelten bei den Chempark-Unternehmen jeweils angepasste Restriktionen für Dienstreisen in von Corona betroffene Gebiete. Friedrich: "Wir alle haben jetzt die Verantwortung, Menschenansammlungen zu meiden. Sowohl beruflich, aber durchaus auch privat."

Gesundheit hat oberste Priorität
Friedrich betont: "Die Unternehmen im Chempark beobachten die Entwicklung seit Anfang des Jahres mit höchster Konzentration und richten sich unter anderem nach den Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert-Koch-Institutes. Teilweise werden zusätzlich eigene Maßnahmen getroffen. Fachexperten stehen miteinander im Austausch. An unseren Standorten arbeiten insgesamt rund 50.000 Menschen. Die Gesundheit dieser Kolleginnen und Kollegen an unseren Standorten hat nicht zuletzt jetzt für uns oberste Priorität. Gleichzeitig tun wir alles, damit wir einen sicheren Betrieb der Anlagen gewährleisten können. Auch, weil hier Produkte hergestellt werden, die für uns Menschen und die Gesellschaft in solchen Situationen von hoher Bedeutung sind."


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