Innovationen statt Emissionen

Covestro verfolgt ambitioniertes Nachhaltigkeitsprogramm

Die Sauerstoffverzehrkathode benötigt bis zu 25 Prozent weniger Strom als konventionelle Prozesse.
Die Sauerstoffverzehrkathode benötigt bis zu 25 Prozent weniger Strom als konventionelle Prozesse.

Spritsparende Reifen, nachhaltiges Leder, klimaschonende Kissen – für die Unternehmen im CHEMPARK spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Bei Einkauf, Produktion und Logistik. Ganz vorne mit dabei: Covestro. Nachhaltigkeit ist in der Identität des Unternehmens fest verankert.

"Die Welt lebenswerter machen“ — diese Vision verfolgt Covestro bereits seit seiner Gründung. Ein wichtiges Kernelement stellt dabei das Thema Nachhaltigkeit dar. Für den Produktionsvorstand Dr. Klaus Schäfer heißt das vor allem eins: "Wir möchten auch in der Herstellung unserer Produkte, also direkt in unserer Produktion in den Betrieben, Antworten auf die globalen Herausforderungen unserer Zeit, wie den Klimawandel oder die wachsende Mobilität geben. Mit innovativen Produkten und Technologien. Die UN-Nachhaltigkeitsziele haben wir dabei fest im Blick.“

Gezielt sparen

Preisverdächtige Formel: Für seinen biobasierten Lackhärter Desmodur® eco N 7300 i wurde Covestro mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
Preisverdächtige Formel: Für seinen biobasierten Lackhärter Desmodur® eco N 7300 i wurde Covestro mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Seit 2016 verfolgt Covestro daher ein eigenes Nachhaltigkeitsprogramm. Mit ganz konkreten Zielen: Bis 2025 möchte das Unternehmen beispielsweise seine spezifischen Treibhausgas-Emissionen – die Emissionen pro Tonne hergestellten Produkts — im Vergleich zu 2005 halbieren. Ein ambitioniertes Vorhaben. Doch Covestro ist auf einem guten Weg: Ende 2016 wurde bereits die 40 Prozent-Marke geknackt. Der Schlüssel: intelligente Technologien und Verfahren.

Am Standort Leverkusen beispielsweise kommt bei der Herstellung von HDI — einem Rohstoff für Lacke und Klebstoffe — die sogenannte Gasphasen-Technologie zum Einsatz. Sie lässt die einzelnen Komponenten im gasförmigen Zustand reagieren. Dabei können bis zu 80 Prozent Lösungsmittel und 60 Prozent Energie eingespart werden. Für ein anderes Produkt, das in Leverkusen entwickelt wurde, — den biobasierten Lackhärter Desmodur® eco N 7300 i — wurde Covestro sogar mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet, denn der Kohlenstoffgehalt des Härters stammt zu 70 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen. Das schont die Erdöl-Ressourcen und reduziert den CO2-Fußabdruck.

Kohlendioxid als neuer Rohstoff: In dieser Produktionsanlage von Covestro wird aus CO2 eine zentrale Komponente für Schaumstoff-Matratzen hergestellt.
Kohlendioxid als neuer Rohstoff: In dieser Produktionsanlage von Covestro wird aus CO2 eine zentrale Komponente für Schaumstoff-Matratzen hergestellt.

Am Produktionsstandort Dormagen hat Covestro ein bahnbrechendes Verfahren zur Nutzung von CO2 als Rohstoffquelle marktreif gemacht. Das Klimagas ersetzt dabei Teile des Erdöls, das ursprünglich für die Produktion verwendet wurde. Anwendung findet der Rohstoff unter anderem in Matratzen, Schaumstoffen und Polstermöbeln. Bereits 2016 wurde Covestro dafür mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. In einer Dormagener Anlage kommt bei der Herstellung von TDI — ein Rohstoff für Polyurethan-Weichschaum, der in Kissen oder Matratzen verwendet wird — die sogenannte Gasphasen-Technologie zum Einsatz. Sie lässt die einzelnen Komponenten im gasförmigen Zustand reagieren. "Dabei können wir bis zu 80 Prozent Lösungsmittel und 60 Prozent Energie einsparen“, unterstreicht Dr. Daniel Koch, NRW-Standortleiter von Covestro.

Ein spezielles Recyclingverfahren in Krefeld-Uerdingen wiederum sorgt dafür, dass salzhaltiges Abwasser, das bei der Herstellung von Polycarbonat entsteht, recycelt und für die Chlor-Produktion wiederverwendet werden kann. "Mit unserem Recycling-Verfahren sparen wir aktuell circa 20.000 Tonnen Salz und 200.000 Tonnen Wasserpro Jahr ein. Ein Meilenstein auf dem Weg, wertvolle Rohstoffe intelligenter und nachhaltiger zu nutzen“, betont Dr. Daniel Koch, NRW-Standortleiter von Covestro. Das sah der Verband der Chemischen Industrie in Nordrhein-Westfalen genauso und zeichnete das innovative Verfahren beim Wettbewerb "Wir haben gute Ideen für Kreislaufwirtschaft“ aus. Eine weitere innovative Technologie am Standort Krefeld-Uerdingen ist die Sauerstoffverzehrkathode. Sie kommt bei der Produktion von Chlor, einer der wichtigsten Basischemikalien in der chemischen Industrie, zum Einsatz. Diese Chlorherstellungstechnik benötigt rund 25 Prozent weniger Energie als das herkömmliche Verfahren zur Chloralkali-Elektrolyse.

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Weitere Infos unter www.covestro.com/de/sustainability oder in der neuen Broschüre "Nachhaltigkeit bei Covestro", die unter anderem im Nachbarschaftsbüro ausliegt.

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