Turbine an – Feuer aus

Neues Herzstück im Fuhrpark der CHEMPARK-Werkfeuerwehr

Werkfeuerwehrmann Harald Schumacher gehört zu den ersten, die das neue Turbinenlöschfahrzeug fahren durften.
Werkfeuerwehrmann Harald Schumacher gehört zu den ersten, die das neue Turbinenlöschfahrzeug fahren durften.

Bei der Arbeit von der Arbeit unterbrochen zu werden, gehört für Feuerwehrleute zum Alltag. Harald Schumacher lauscht auf den Alarm und sagt mitten im Gespräch: "Ich bin dann weg." Es folgt die Lautsprecherdurchsage und er geht ohne Hektik zügig zum Fahrzeug; wenige Sekunden später ist er unterwegs zum Einsatzort.

Schumacher arbeitet bei der CHEMPARK-Werkfeuerwehr am Standort Leverkusen. In "ruhigen Zeiten" ist der Anlagenelektroniker in der Reparaturwerkstatt zu finden. Im Einsatz arbeitet Schumacher als Maschinist und bringt tonnenschwere Löschfahrzeuge richtig in Position. Jetzt bereichert das neue Turbinenlöschfahrzeug die Leverkusener Mannschaft: Sie nennt es TULF. Schumacher gehört zu den ersten, die es fahren durften.

Neue Möglichkeiten

Die CHEMPARK-Werkfeuerwehr ist technisch immer vorne mit dabei: Sicherheit steht im CHEMPARK an erster Stelle. Deshalb hat CURRENTA jetzt über eine Million Euro in das TULF investiert. Das TULF kann schneller Dämpfe niederschlagen, schneller Rauch beseitigen, schneller Feuer löschen und schneller kühlen. Das neue Fahrzeug erweitert die taktischen Möglichkeiten der Werkfeuerwehr und leistet so einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit im CHEMPARK.

Einzigartige Technik

Das Herzstück des TULF ist eine Turbine, wie man sie sonst nur von Flugzeugen kennt. In 90 Sekunden ist sie startklar. Ihr großer Trumpf: Ein Nebel aus feinen Wassertropfen; über ihren Luftstrom kann sie diese bis zu 80 Meter weit "werfen". Das heißt in der Fachsprache Aerosoltechnik. Wenn das TULF in Aktion ist, erinnert das Geräusch an ein startendes Flugzeug. Wie die Mitarbeiter auf dem Flugfeld, tragen dann auch die Werkfeuerwehrleute einen Gehörschutz.

Endabnahme bestanden

Auf einem Übungsgelände für Feuerwehren wurde das TULF "auf Herz und Nieren" geprüft. Schumacher war bei dieser sogenannten Einschulungswoche dabei. Seine braunen Augen blitzen begeistert: "Ich habe mir die Fernbedienung geschnappt und als erster die Turbine gestartet und mit Wasser getestet; das war ein aufregender Moment. Meine Erfahrungen werde ich als Multiplikator in der Maschinistenausbildung anwenden." Bei den Übungen haben die Feuerwehrleute das Fahrzeug richtig gut kennengelernt. Um diese Routine zu behalten, sind auch im CHEMPARK-Alltag regelmäßige Übungen mit dem TULF erforderlich. Dann wird seine Turbine auch außerhalb des CHEMPARK für einige Minuten zu hören sein.

TULF in Bild und Ton

Erleben Sie das TULF im Film unter http://bit.ly/tulf_lev

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