Highspeed auf der Datenautobahn

Hochmodernes Glasfasernetz für die drei CHEMPARK-Standorte

IT-Experte Thomas Dranaschk mit CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich im Meet-me-Raum, dem Knotenpunkt des Glasfasernetzes.
IT-Experte Thomas Dranaschk mit CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich im Meet-me-Raum, dem Knotenpunkt des Glasfasernetzes.

Keine Digitalisierung ohne top ausgebaute Infrastruktur. Das weiß auch CHEMPARK-Betreiber CURRENTA und stellt mit 400 Kilometern hochmodernem Glasfasernetz und dazugehörigen Services an allen drei Standorten die Weichen Richtung Zukunft.

Einmal Südpazifik und zurück: Das ist die Strecke, die man mit den verlegten Datenkabeln zurücklegen könnte. Denn in 400 Kilometern Glasfaserkabel finden 25.000 Kilometer einzelne Datenkabel (Adern) Platz. Das entspricht dem doppelten Erddurchmesser – also der Strecke aus dem Rheinland durch den Erdkern mitten in den Südpazifik und wieder zurück.

Auch digital weit vorne

Diese riesige Kabelstrecke verbindet nicht nur die Gebäude im CHEMPARK, sondern auch die drei CHEMPARK-Standorte miteinander. "Letztlich zählt jedoch nicht die Länge, sondern vor allem die Kapazität und die Dienstleistungen, die wir den Unternehmen an den Standorten dadurch anbieten können", weiß CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich. "Denn die Leistungsfähigkeit der digitalen Infrastruktur entscheidet mit über die künftige Wettbewerbsfähigkeit von Industriestandorten", erklärt er. "Mit unserer Highspeed-Datenautobahn gehören die Standorte in Dormagen, Leverkusen und Krefeld-Uerdingen zu den ersten Chemieparks überhaupt mit einem so modernen und großflächigen Glasfasernetz", berichtet Friedrich. "So ein Angebot macht einen Industriestandort natürlich noch attraktiver für die Unternehmen."

In die Zukunft investiert

Rund 20 Millionen Euro hat CURRENTA in den Netzausbau investiert – mit Blick Richtung Zukunft. So schnell an den Start gebracht werden konnte das Netz, weil zur Verlegung die bereits vorhandenen Rohrbrücken genutzt wurden. "Die dienen normalerweise als Träger für unsere chemischen Medien – und nun eben auch für die digitalen", meint Friedrich dazu augenzwinkernd.

Schnell und sicher

Aktuell sind bereits mehr als 190 von geplant 295 Gebäuden der CHEMPARK-Unternehmen LANXESS, Covestro und CURRENTA an das Datennetz angeschlossen und mit Bandbreiten bis zu zehn Gigabit pro Sekunde unterwegs. Bei Bedarf sind sie auf 100 oder sogar über 1.000 Gigabit skalierbar – damit erreicht der CHEMPARK ein Viertel der Datenmenge des zentralen deutschen Internetknotens in Frankfurt am Main (DECIX).

An die Sicherheit wurde dabei natürlich auch gedacht, betont Friedrich: "Alle Glasfaseranschlüsse und Rechenzentren wurden doppelt konzipiert. Fällt eine Verbindung aus, kann der gesamte Datenverkehr sofort auf eine identische zweite Netzinfrastruktur umgeschaltet werden."

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