CHEMPARK empfiehlt dauerhafte Maskennutzung

Anfangs wurde ihr Nutzen auch in Deutschland angezweifelt. Heute gilt sie als wesentlicher Baustein im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus: die Maske. In vielen Ländern Europas ist sie mittlerweile Pflicht im öffentlichen Raum – auch im Freien. Der CHEMPARK empfiehlt nun das permanente Tragen.

Ob selbst genähte Alltagsmaske aus Stoff oder normgerechte medizinische Gesichtsmaske, ventilloser FFP2-Atemschutz oder Mund-Nase-Bedeckung ohne Schutzklasse: Sie alle können laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte "dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs zum Beispiel beim Husten zu reduzieren" und so "einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten".

Keine Maske zu tragen sollte Ausnahme sein

Eine verbindliche Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung gilt im CHEMPARK bereits seit längerem in Gebäuden und immer dann, wenn der Mindestabstand von 2 Metern zu anderen nicht eingehalten werden kann sowie bei allen Autofahrten, die nicht allein stattfinden. Jetzt empfiehlt der CHEMPARK die grundsätzliche Nutzung einer Maske überall auf dem Gelände – einheitlich, allen, immer. "Keine Maske zu tragen sollte eine echte Ausnahme sein", so CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich. Grund für die neue Empfehlung sind die dramatisch gestiegenen Infektionszahlen der vergangenen Wochen.

Allgemeines Infektions-Risiko steigt

War im Sommer die Wahrscheinlichkeit, überhaupt auf einen Corona-Infizierten zu treffen, noch recht gering, so ist das Risiko mittlerweile sehr deutlich gestiegen und nimmt offenbar weiter zu. In der Übersichtskarte des Robert-Koch-Instituts gibt es Anfang November NRW-weit keinen Kreis und keine Stadt mehr mit einer Neuinfizierten-Zahl unter 50 je 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen – eine Grenze, die noch vor wenigen Wochen als Alarmschwelle galt.

"Wir sollten unser Schutzverhalten automatisieren"

"Wir sollten jetzt alles tun, um unser Schutzverhalten zu automatisieren", erklärt der CHEMPARK-Leiter. "Je mehr die Maske zur neuen Normalität wird, desto unwahrscheinlicher wird es, dass überhaupt Situationen ohne Maske entstehen." Wer die Maske selbst dann nutzt, wenn gerade niemand in der Nähe ist, muss nicht jedes Mal neu entscheiden: auf oder ab. Eine breite Maskennutzung ist zudem das beste Signal an alle Fremdfirmenmitarbeiter, ebenfalls Mund und Nase bedeckt zu halten. "So wie Regeln schnell einreißen, wenn niemand sie einfordert, kann vorbildhaftes Verhalten ansteckend wirken, wenn es auf breiter Front gelebt wird", weiß Friedrich.

Viele Verstöße gegen Maskentragepflicht

Es gab zuletzt Hinweise auf Verstöße gegen die Maskenpflicht. Deshalb wurden die Kontrollen auf die Einhaltung der Corona-Regeln bereits verstärkt. "Wir brauchen eine Kultur des wohlwollenden Aufeinander-Aufpassens, nicht des laxen Wegschauens", formuliert Werkschutz-Leiter Joachim Beyer das Ziel. "Was sich nicht mehr wiederholen darf, sind Berichte über Beleidigungen und Einschüchterungen von Mitarbeitern, die um Einhaltung der Corona-Regeln bitten."

Masken-Träger schützen auch sich selbst

Masken schützen vor allem das Gegenüber, heißt es. Doch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie schreibt in einer Stellungnahme gegenüber dem unabhängigen Recherche-Zentrum Correctiv: "Nicht medizinische Mund-Nasenmasken bieten einen nachgewiesenen Fremdschutz. Ein Selbstschutz ist nicht nachgewiesen, aber wahrscheinlich." Das freiwillige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist damit nicht nur ein Appell an die anderen, es dem Masken-Träger gleichzutun. Es ist bis zu einem gewissen Grad durchaus auch Selbstschutz – ein nicht normierter zwar, aber allemal besser als keiner.

Lästigkeit wird durch Nutzen mehr als aufgewogen

"Warum sollte man darauf verzichten?" fragt der CHEMPARK-Pandemiebeauftragte Jens Wippich und fügt an: "Natürlich nervt die Maske manchmal. Wohl jeder Brillenträger kann davon ein Lied singen. Aber die Lästigkeit ist doch mehr als erträglich, wenn man auf den Nutzen schaut: Sie ist nicht ohne Grund fester Bestandteil der AHA-Formel – Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen."

Ab Montag, 26. Oktober, verstärkte Kontrollen durch den Werkschutz in den Sozialraum-Gebäuden

Der beste Schutz, den jeder von uns leisten kann, ist nach wie vor die konsequente Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen: Hygiene, Mindestabstand, das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung. Ab kommenden Montag, 26.10.2020, werden die Kontrollen durch den Werkschutz in den Sozialraum-Gebäuden in Leverkusen (LEV), Dormagen (DOR) und Krefeld-Uerdingen (UER) deutlich verstärkt, nachdem dort vermehrt Regelverstöße festgestellt wurden. Die Sicherheitskräfte in den Sozialraum-Gebäuden sind von Mo. – Fr. in der Zeit von 4 – 22 Uhr im Einsatz, nicht an den Wochenenden.

Steigende Infektionszahlen

Homeoffice nutzen – CHEMPARK-Zutritt für Beschäftigte aus deutschen Risikogebieten weiter möglich

Der Schutz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Besucherinnen und Besucher im CHEMPARK sowie die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs haben höchste Priorität. Der CHEMPARK-Krisenstab begleitet die pandemische Lage-Entwicklung laufend und passt Schutzmaßnahmen entsprechend an. Aufgrund der wachsenden Anzahl der Corona-Risikogebiete in NRW werden alle Beschäftigten – auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht aktuell aus als Risikogebiet eingestuften Regionen kommen – gebeten, konsequent von zu Hause aus zu arbeiten, falls ihre Tätigkeit dies zulässt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Aufgaben mobiles Arbeiten nicht erlauben, dürfen weiterhin in den CHEMPARK. Auch der Zutritt für Beschäftigte aus einem deutschen Risikogebiet bleibt ohne Einschränkungen. Wie seit Beginn der Pandemie gilt jedoch weiterhin: Wer sich krank fühlt oder Erkältungssymptome zeigt, darf so lange nicht in den CHEMPARK bis der Verdacht medizinisch abgeklärt ist.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit nur leichten Symptomen arbeitsfähig fühlen und deren Anwesenheit im CHEMPARK zwingend erforderlich ist, werden gebeten, mit ihrem Vorgesetzten abzustimmen, ob ein Antigen-Schnelltest (zum Nachweis einer bestehenden SARS-CoV-2-Infektion) beim Gesundheitsschutz sinnvoll und möglich ist.

Coronavirus: Verhaltensregeln für Mitarbeiter, Besucher, Lieferanten und Kunden

Der CHEMPARK mit zahlreichen ansässigen Firmen, Mitarbeitern und Besuchern trägt eine Verantwortung bei den Bemühungen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, hat der CHEMPARK verschiedene Maßnahmen umgesetzt. All dies tun wir, um die Möglichkeit der Verbreitung des Virus innerhalb der Werksgrenzen bestmöglich vorzubeugen.

Aktuelle Informationen und Verhaltensregeln für Mitarbeiter, Besucher, Lieferanten und Kunden finden sich hier.

Besondere Verantwortung von Gastgebern für Besucher

Trotz pandemiebedingter Einschränkungen dürfen externe Besucher nach wie vor in den CHEMPARK. Der Werkschutz erinnert jedoch daran, dass die Gastgeber gerade jetzt eine besondere Verantwortung übernehmen müssen. Diese Punkte sollten sichergestellt sein:

  • Besucher dürfen sich zu keinem Zeitpunkt allein im CHEMPARK bewegen, sondern sollten immer – unter Wahrung des Sicherheitsabstands – in Begleitung des Gastgebers oder einer von ihm organisierten Begleitung sein.
  • Die Gastgeber sollten den Besucher bereits bei Shuttle-Ankunft in Empfang nehmen und diesen auch auf dem Rückweg zum Shuttle begleiten.
  • Besucher sollten frühzeitig vor dem Besuchstermin auf die Notwendigkeit einer Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen werden.
  • Um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können, müssen Kontaktinformationen des Besuchers und des Gastgebers sowie Ort und Zeit des Besuchs erfasst werden.

Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann

Um das Ansteckungsrisiko im CHEMPARK zu minimieren, gilt für alle Situationen, in denen ein Mindestabstand von 2 Metern zu anderen nicht sicher eingehalten werden kann: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Als Mund-Nasen-Bedeckung gelten – anders als im Supermarkt – dabei nur eigens für diesen Zweck hergestellte doppellagige Bedeckungen, ebenso doppellagige Schlauchtücher (auch Buffs genannt) und zertifizierte Atemschutzmasken. Improvisierte Bedeckungen mit Schals oder Halstüchern werden nicht akzeptiert.

"In den vergangenen Wochen hat es immer wieder vereinzelte Situationen gegeben, in denen Mitarbeiter Hals- oder Kopftücher als Mund-Nasen-Bedeckung einsetzen wollten", erläutert Erwin Schmidt, Leiter der Abteilung Intervention & Zugänge beim CHEMPARK Werkschutz. "Wir weisen deshalb ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass alle Werkschützer angehalten sind, konsequent auf die Regeleinhaltung hinzuwirken."

Hintergrund: Eine reguläre Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) verringert die Abgabe und die Reichweite von Tröpfchen beim Atmen und Sprechen – und natürlich beim Husten und Niesen. Auch das Robert Koch-Institut empfiehlt das Tragen explizit. Voraussetzung für eine effektive Tröpfchen-Reduzierung ist jedoch, dass die Bedeckung möglichst dicht abschließt und ein geeigneter Stoff verwendet wird. Die mittlerweile in der Öffentlichkeit allgegenwärtigen MNB sind – auch wenn sie nicht zertifiziert sind – eigens für diesen Zweck hergestellt und erfüllen diese Anforderung. Ein dünnes einlagiges Halstuch hält feine Tröpfchen nur unzureichend zurück. Auch ein hochgebundener Schal hält nicht dicht.

Weitere Infos zur Ansicht und zum Download

Durch die zum 20. April 2020 von der Bundesregierung freigegebenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen kann die Bayer Gastronomie in den CHEMPARK-Kantinas ab Montag, 27. April 2020, einzelne Einschränkungen aufheben.

alle Infos dazu hier im Überblick

Öffnung der Sitzplatzbereiche in den CHEMPARK-Kantinas - ab 27. April 2020

Durch die zum 20. April 2020 von der Bundesregierung freigegebenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen kann die Bayer Gastronomie in den CHEMPARK-Kantinas ab Montag, 27. April 2020, einzelne Einschränkungen aufheben.

alle Infos dazu hier im Überblick

Beschaffung und Verteilung der Sonderausweise für den Werkszugang ab CHEMPARK-Pandemie-Stufe 4

Derzeit befinden wir uns in Pandemiestufe 3.

Mit Beginn der höchsten Pandemie-Stufe (Stufe 4) wird der Zugang zum CHEMPARK auf das Minimum der Mitarbeiter begrenzt, die zur Aufrechterhaltung der Produktion und des Geschäftsbetriebs unentbehrlich sind. Nur diese Träger von Schlüsselfunktionen erhalten Sonderausweise, um weiterhin ins Werk zu gelangen.

Beschaffung und Verteilung der Sonderausweise ab CHEMPARK-Pandemie-Stufe 4 - so gehen Sie vor


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