Corona-Pandemie

Passender Impfstoff ist da: im Herbst impfen lassen!

Neu ist das nicht: Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Jetzt steht der Herbst vor der Tür und der passende Omikron-Impfstoff ist auf dem Markt. Wir haben mit Harald Bischof, Leiter des Gesundheitsschutzes und oberster Arzt bei CURRENTA, über eine mögliche Herbstwelle gesprochen.

Herr Bischof, die Sommerwelle war stärker als gedacht, wie ist die aktuelle Situation?

Harald Bischof: In der Sommerwelle haben sich in der Tat deutlich mehr Menschen mit Corona infiziert, als man vorab gedacht hatte. Jetzt nehmen die Infektionszahlen stark ab. Da aber insgesamt weniger getestet wird, sind zwei andere Indikatoren wichtig: Die Positivrate bei den PCR-Tests und die Belegung der Betten auf der Intensivstation mit COVID-19-Patienten. Beides ist klar rückläufig.

Also hat Corona jetzt den Status einer normalen Grippe erreicht?

Harald Bischof: Nein, das ist ein Trugschluss. Nach wie vor müssen wir vorsichtig sein. Dafür gibt es drei wichtige Gründe. Zunächst einmal ist ja eine Sache bekannt: Die Omikron-Varianten sind so ansteckend wie nie. Und die Sommerwelle hat gezeigt, dass allein die große Zahl der infizierten Personen auch dazu geführt hat, dass die Intensivbettenbelegung wieder angestiegen ist.  Und man darf nicht vergessen: Nach wie vor sterben täglich Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Das liegt auch daran, dass es nach wie vor keine Medikamente für die breite Anwendung gibt. Das ist der zweite Grund für Vorsicht. Auch wenn bei Omikron die allermeisten Infektionen vergleichsweise milde verlaufen und ohne weitere Folgen bleiben, es gibt keine Garantie für einen leichten Verlauf. Auch bei Omikron führt eine Infektion bei vielen Menschen zu einer unangenehmen Erkrankung, von der man sich nur sehr schleppend erholt. Es gibt bei uns allen sicher dafür Beispiele in der Familie, unter den Freunden und Bekannten.

Und der dritte Grund?

Harald Bischof: Das ist die Anpassungsfähigkeit des Virus. Es gab und gibt immer wieder Mutationen. Und je länger die Wellen laufen, je mehr Menschen sich infizieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine problematisch Mutation.

Also müssen wir uns ernste Sorgen machen? Das Leben in der Gesellschaft verläuft an sehr vielen Stellen mittlerweile ohne die bekannten Einschränkungen und ist vielfach so wie vor Beginn der Pandemie.

Harald Bischof: Nein, das ist kein Grund zur Sorge, aber ein wichtiger Grund für weitere Vorsicht. Die Wissenschaft hat hierfür einen sehr wirksamen und wertvollen Schutz geschaffen: den Impfstoff. Und den gibt es seit dem Ende des Sommers 2022 nun auch speziell für die Omikron-Varianten. Mein Rat ist daher klar: Jeder der kann, sollte eine der vielen Impfmöglichkeiten zum Beispiel bei den Hausärzten oder den Impfzentren nutzen. Das ist die beste und wirkungsvollste Möglichkeit der Pandemie zu begegnen. Parallel dazu bereiten wir im CHEMPARK wieder die bewährte Grippe-Impfung vor. Auch das wird helfen, möglichst gesund durch den Herbst und Winter zu kommen.

Corona-Pandemie

Maskenpflicht im CHEMPARK aufgehoben – achten Sie weiter auf Abstand und Lüften

Nachdem im öffentlichen Leben bereits viele Maßnahmen zurückgenommen wurden, kehrt auch im betrieblichen Umfeld mehr und mehr Normalität zurück. Dank Ihres besonnenen Handelns sind wir bislang gut durch die Pandemie gekommen und trauen uns gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen: die Aufhebung der Maskenpflicht.

Aber mehr Freiheit bedeutet auch mehr Eigenverantwortung, das wissen wir alle nach zwei Jahren Pandemie nur zu gut. Wir bitten Sie weiterhin Vorsicht walten zu lassen und sich an die bestehenden Regeln (Abstand, Hygiene und Lüften) zu halten.

Alle Infos zu den aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen im CHEMPARK finden Sie auf chempark.de.

CHEMPARK Winter-Impfaktion endet plangemäß

Knapp 11.000 Corona-Auffrischungsimpfungen

Leverkusen, 25. Februar 2022 – Anfang Dezember letzten Jahres hatte der CURRENTA-Gesundheitsschutz die Winter-Impfaktion zum Schutz gegen das Coronavirus gestartet. Jetzt ist die Aktion abgeschlossen. Annähernd 11.000 Personen haben die Möglichkeit wahrgenommen, sich in einem der drei CHEMPARK-Impfzentren immunisieren zu lassen. Mehr als 97 Prozent der Impfungen entfielen dabei auf den Booster, die Anzahl der Erst- und Zweitimpfungen war verschwindend gering.

Schon wenige Wochen nach Impfstart hatte der CURRENTA-Gesundheitsschutz entschieden, angesichts der heranrollenden Omikron-Welle Familienangehörige in die Immunisierung mit einzubeziehen – erprobte, gut funktionierende Abläufe und letztlich ausreichende Kapazitäten machten es möglich. Anfänglich war jedoch insbesondere der BioNTech-Pfizer-Impfstoff knapp.

Noch während der Aktionslaufzeit wurde der Mindestabstand für die Auffrischung zur Grundimmunisierung von anfänglich 6 auf 5 und schließlich auf 3 Monate verkürzt und so den jeweils aktuellen medizinischen Empfehlungen und der Impfstoffverfügbarkeit angepasst. Die Woche mit den höchsten Impfzahlen war die erste Woche im Jahr 2022, zuletzt war die Impfnachfrage klar rückläufig. „Auch wenn die Anzahl der Impfungen hätte höher sein können – ich freue mich, dass wir mit den CHEMPARK-Partnern diese Aktion auf die Beine stellen konnten und somit ein arbeitsplatznahes Angebot zur Verfügung  gestellt wurde“, resümiert CHEMPARK-Leiter Lars Friedrich.

Coronaschutz im Auto

CHEMPARK hebt Maskenpflicht in Fahrzeugen auf

Das Tragen von medizinischen Masken schützt vor der Virusübertragung, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Dies gilt auch für Autofahrten, bei denen mehr als eine Person im Auto sitzt. Aus diesem Grund hat der CHEMPARK im letzten Jahr eingeführt, dass bei Fahrten mit mehreren Personen auf dem CHEMPARK-Gelände von allen Insassen eine medizinische Maske zu tragen ist.

Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne erlauben verschiedene Unternehmen des CHEMPARK ihren Mitarbeiter*innen, in geschützten Situationen wie einer Autofahrt auf das Tragen einer Maske zu verzichten. Um diese Sonderregeln zu ermöglichen und die Arbeit des Werkschutzes zu erleichtern, läuft die CHEMPARK-Regelung zum 1. November 2021 aus. Dienstliche Fahrten mit mehreren Personen werden ab dann ausschließlich über die Schutzkonzepte der einzelnen Unternehmen geregelt. Erkundigen Sie sich bitte bei Ihren Vorgesetzten, welche Regeln zukünftig in Ihrem Unternehmen gelten.

Birne an. Maske auf.

Medizinische Maske ist weiterhin Pflicht

Im Rahmen der Bund-Länder-Beratungen wurde im Januar 2021 entschieden, dass Arbeitnehmer in Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, eine medizinische Maske (MNS = Mund-Nase-Schutz/OP-Masken oder höherwertig) tragen müssen. Die Regelung gilt nach wie vor auch im CHEMPARK:

  1. Grundsätzlich überall, wo der Mindestabstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann,
  2. in allen Sozialraumbetrieben.
  3. in den Besucherempfängen und
  4. bei Autofahrten mit mehr als einer Person – inkl. Fahrer – auf dem CHEMPARK-Gelände.

Der CHEMPARK empfiehlt das Tragen des MNS darüber hinaus auf dem gesamten Gelände.

Das Tragen einer FFP2-Maske oder KN95 als Alternative zum MNS ist jederzeit möglich.

Coronavirus: Verhaltensregeln für Mitarbeiter, Besucher, Lieferanten und Kunden

Besondere Verantwortung von Gastgebern für Besucher

Trotz pandemiebedingter Einschränkungen dürfen externe Besucher nach wie vor in den CHEMPARK. Der Werkschutz erinnert jedoch daran, dass die Gastgeber gerade jetzt eine besondere Verantwortung übernehmen müssen. Diese Punkte sollten sichergestellt sein:

  • Besucher dürfen sich zu keinem Zeitpunkt allein im CHEMPARK bewegen, sondern sollten immer – unter Wahrung des Sicherheitsabstands – in Begleitung des Gastgebers oder einer von ihm organisierten Begleitung sein.
  • Die Gastgeber sollten den Besucher bereits bei Shuttle-Ankunft in Empfang nehmen und diesen auch auf dem Rückweg zum Shuttle begleiten.
  • Besucher sollten frühzeitig vor dem Besuchstermin auf die Notwendigkeit eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes (MNS/OP-Masken) hingewiesen werden. Alternativ dürfen auch höherwertige Masken (KN 95 oder FFP2 ohne Ausatemventil) genutzt werden. Einfache Mund-Nase-Bedeckungen („Alltagsmasken“) werden nicht mehr akzeptiert.
  • Um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können, müssen Kontaktinformationen des Besuchers und des Gastgebers sowie Ort und Zeit des Besuchs erfasst werden.

Weitere Infos zur Ansicht und zum Download

Beschaffung und Verteilung der Sonderausweise für den Werkszugang ab CHEMPARK-Pandemie-Stufe 4

Derzeit befinden wir uns in Pandemiestufe 3.

Mit Beginn der höchsten Pandemie-Stufe (Stufe 4) wird der Zugang zum CHEMPARK auf das Minimum der Mitarbeiter begrenzt, die zur Aufrechterhaltung der Produktion und des Geschäftsbetriebs unentbehrlich sind. Nur diese Träger von Schlüsselfunktionen erhalten Sonderausweise, um weiterhin ins Werk zu gelangen.

Beschaffung und Verteilung der Sonderausweise ab CHEMPARK-Pandemie-Stufe 4 - so gehen Sie vor


x CURRENTA CURRENTA zum Home-Bildschirm hinzufügen:
drücken und dann Zum Home-Bildschirm.