Coronavirus: Verhaltensregeln für Mitarbeiter, Besucher, Lieferanten und Kunden

Der CHEMPARK mit zahlreichen ansässigen Firmen, Mitarbeitern und Besuchern trägt eine Verantwortung bei den Bemühungen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, hat der CHEMPARK verschiedene Maßnahmen umgesetzt. All dies tun wir, um die Möglichkeit der Verbreitung des Virus innerhalb der Werksgrenzen bestmöglich vorzubeugen.

Aktuelle Informationen und Verhaltensregeln für Mitarbeiter, Besucher, Lieferanten und Kunden finden sich hier.

Besondere Verantwortung von Gastgebern für Besucher

Trotz pandemiebedingter Einschränkungen dürfen externe Besucher nach wie vor in den CHEMPARK. Der Werkschutz erinnert jedoch daran, dass die Gastgeber gerade jetzt eine besondere Verantwortung übernehmen müssen. Diese Punkte sollten sichergestellt sein:

  • Besucher dürfen sich zu keinem Zeitpunkt allein im CHEMPARK bewegen, sondern sollten immer – unter Wahrung des Sicherheitsabstands – in Begleitung des Gastgebers oder einer von ihm organisierten Begleitung sein.
  • Die Gastgeber sollten den Besucher bereits bei Shuttle-Ankunft in Empfang nehmen und diesen auch auf dem Rückweg zum Shuttle begleiten.
  • Besucher sollten frühzeitig vor dem Besuchstermin auf die Notwendigkeit einer Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen werden.
  • Um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können, müssen Kontaktinformationen des Besuchers und des Gastgebers sowie Ort und Zeit des Besuchs erfasst werden.

Fieber-Screening an den Drehkreuzen läuft Mitte Juni aus, alle CHEMPARK-Drehkreuze öffnen wieder

Seit dem 25. März gibt es an allen Zugängen zum CHEMPARK obligatorische Fieber-Scans. Die Einführung war eine Maßnahme zur Verminderung des Ansteckungsrisikos durch unerkannt mit dem Coronavirus Infizierte. Zum 15. Juni wird das Fieber-Screening an den Drehkreuzen wieder eingestellt. An allen anderen Zugängen bleibt das Kontrollschema jedoch vorerst bestehen.

Ende März erreichte die Anzahl der bestätigten täglichen Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen zeitweise mehr als 1.200. Die Unternehmen im CHEMPARK hatten Schutzkonzepte teils noch nicht, teils gerade erst eingeführt. Zweieinhalb Monate später hat sich die Lage verändert. „Hygieneregeln, Mindestabstand und Mund-Nasen-Bedeckung haben heute so gut wie alle im CHEMPARK verinnerlicht. Verstöße gegen die Pandemie-Maßnahmen durch Mitarbeiter der Unternehmen im CHEMPARK haben wir an keinem der Standorte zu verzeichnen. Jeder weiß: Wer sich krank fühlt oder Fieber hat, muss zuhause bleiben“, berichtet Joachim Beyer, Leiter des CHEMPARK Werkschutzes.

Corona-Regeln im CHEMPARK gehen über öffentliche Standards hinaus

Mittlerweile liegt der Zuwachs an Neuinfizierten in unserem Bundesland bei unter 50 pro Tag, Stand 2. Juni. Die Fortsetzung der aufwändigen Screening-Maßnahmen an den Drehkreuzen würde – vor dem Hintergrund des deutlich abgeflachten Infektionsgeschehens und der disziplinierten Regelbefolgung durch die Beschäftigten – kaum noch zusätzlichen Schutz bieten. Sollte es die Lageentwicklung erforderlich machen, werden die Messungen erneut aufgenommen.

Die Abstands- und Hygieneregeln haben aber selbstverständlich weiter Bestand. Mit dem Ende der Messungen an den Drehkreuzen wird das reduzierte Öffnungsschema für diese Zugangsart wieder aufgehoben. Allerdings: Wo immer möglich, werden Drehkreuze nur in eine Durchgangsrichtung geöffnet. Vom 15. Juni an sind die im Zuge der Pandemie-Maßnahmen geschlossenen CHEMPARK-Drehkreuze an allen Standorten wieder geöffnet.

Dass das Fieber-Screening dennoch bei allen anderen Zugangsformen aufrechterhalten wird, hat einen guten Grund: Überstanden ist die Corona-Krise noch nicht, Wachsamkeit bleibt weiterhin geboten. Deshalb gehen die Pandemie-Maßnahmen im CHEMPARK an einigen Punkten über die aus dem öffentlichen Raum bekannten Standards hinaus.

Externe mit verschärften Regeln nicht immer vertraut

Externe, insbesondere diejenigen, die in den vergangenen Wochen nicht im CHEMPARK gewesen sind, sind damit aber nicht immer in gleichem Maße vertraut wie Mitarbeiter hier ansässiger Firmen. Das zeigen auch verschiedentliche Meldungen über Auffälligkeiten beim Umgang mit den Regeln zur Mund-Nasen-Bedeckung durch Fremdfirmenangehörige. Handwerker, Lieferanten oder Besucher kommen jedoch über andere Zugangswege als die Drehkreuze in den CHEMPARK. Daher werden die Scans an den Auto-Toren, Autohöfen und Servicepoints erst einmal fortgesetzt. Wie bisher werden die thermografischen Messungen dort lückenlos und ohne Unterscheidung zwischen CHEMPARK-Mitarbeitern und Fremdfirmenangehörigen durchgeführt.

INEOS in Köln bleibt bei Fieber-Scans an eigenen Drehkreuzen

Besonderheit am Standort Dormagen bzw. bei INEOS in Köln: Beim Zutritt zum Werksgelände der INEOS werden an den Drehkreuzen weiterhin Temperaturmessungen durchgeführt. An dem zurzeit bestehenden Öffnungsschema der INEOS-Drehkreuze ändert sich nichts.

Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann

Um das Ansteckungsrisiko im CHEMPARK zu minimieren, gilt für alle Situationen, in denen ein Mindestabstand von 2 Metern zu anderen nicht sicher eingehalten werden kann: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Als Mund-Nasen-Bedeckung gelten – anders als im Supermarkt – dabei nur eigens für diesen Zweck hergestellte doppellagige Bedeckungen, ebenso doppellagige Schlauchtücher (auch Buffs genannt) und zertifizierte Atemschutzmasken. Improvisierte Bedeckungen mit Schals oder Halstüchern werden nicht akzeptiert.

"In den vergangenen Wochen hat es immer wieder vereinzelte Situationen gegeben, in denen Mitarbeiter Hals- oder Kopftücher als Mund-Nasen-Bedeckung einsetzen wollten", erläutert Erwin Schmidt, Leiter der Abteilung Intervention & Zugänge beim CHEMPARK Werkschutz. "Wir weisen deshalb ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass alle Werkschützer angehalten sind, konsequent auf die Regeleinhaltung hinzuwirken."

Hintergrund: Eine reguläre Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) verringert die Abgabe und die Reichweite von Tröpfchen beim Atmen und Sprechen – und natürlich beim Husten und Niesen. Auch das Robert Koch-Institut empfiehlt das Tragen explizit. Voraussetzung für eine effektive Tröpfchen-Reduzierung ist jedoch, dass die Bedeckung möglichst dicht abschließt und ein geeigneter Stoff verwendet wird. Die mittlerweile in der Öffentlichkeit allgegenwärtigen MNB sind – auch wenn sie nicht zertifiziert sind – eigens für diesen Zweck hergestellt und erfüllen diese Anforderung. Ein dünnes einlagiges Halstuch hält feine Tröpfchen nur unzureichend zurück. Auch ein hochgebundener Schal hält nicht dicht.

Weitere Infos zur Ansicht und zum Download

Durch die zum 20. April 2020 von der Bundesregierung freigegebenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen kann die Bayer Gastronomie in den CHEMPARK-Kantinas ab Montag, 27. April 2020, einzelne Einschränkungen aufheben.

alle Infos dazu hier im Überblick

Öffnung der Sitzplatzbereiche in den CHEMPARK-Kantinas - ab 27. April 2020

Durch die zum 20. April 2020 von der Bundesregierung freigegebenen Lockerungen der Corona-Maßnahmen kann die Bayer Gastronomie in den CHEMPARK-Kantinas ab Montag, 27. April 2020, einzelne Einschränkungen aufheben.

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CHEMPARK-Werkschutz optimiert Fieber-Scans an den Zugängen – Sonderausweis weiterhin nicht nötig

Seit dem 25. März finden an allen Zugängen zum CHEMPARK obligatorische Fieber-Scans statt. Nach ersten Praxiserfahrungen ist das Schutzkonzept nun weiter verfeinert worden. Ziel ist es, den Schutz der Mitarbeiter weiter zu verbessern und gleichzeitig Verzögerungen beim Zutritt deutlich zu reduzieren. Das sind die aktuellen Maßnahmen:

  • Obligatorische Fieber-Scans an allen Drehkreuzen, Zufahrten, am Autohof und den Servicepoints
  • An allen Drehkreuzen sowie an den Servicepoints sind in Gesichtshöhe Kunststoff-Glasscheiben installiert, wie sie aktuell auch an den Kassen in Lebensmittelgeschäften zu finden sind. Der Werkschutz-Mitarbeiter steht beim Scan hinter dieser physischen Barriere, nur die Kamera wird davor platziert. Eine Tröpfcheninfektion wird dadurch in beide Richtungen vermieden.
  • Sollte das Scan-Ergebnis eine Nachmessung aus kurzer Distanz erfordern, wird diese grundsätzlich nur mit Mund-Nasenschutz, Schutzbrille und Einmal-Handschuhen durchgeführt.
  • Ist auch die Nachmessung auffällig, stehen von Montag bis Freitag in der Zeit von 6.00 bis 18.00 Uhr Mitarbeiter des CURRENTA-Gesundheitsschutzes bereit, um im Bedarfsfall eine medizinische Fiebermessung durchzuführen.
  • Mit Fieber ist kein Zutritt zum CHEMPARK möglich. Der CHEMPARK-Ausweis wird vorläufig deaktiviert.
  • Schwerpunktmäßig an den stärker frequentierten Zugängen werden Kameras mit automatisierter, computergestützter Auswertung der Messergebnisse eingesetzt. So kann die Messung schneller und gleichzeitig mit verbesserter Genauigkeit durchgeführt werden.
  • Reduzierung der geöffneten Drehkreuze und Zufahrten zum CHEMPARK wie in der oben verlinkten Übersicht „Zugang zu den Werken“

Schnelles Screening mit thermografischen Kameras

An allen Drehkreuzen sowie an den Servicepoints sind – wie hier am Besucherempfang Leverkusen – Kunststoff-Glasscheiben in Gesichtshöhe installiert, um Tröpfcheninfektionen zu vermeiden.

An allen Drehkreuzen sowie an den Servicepoints sind – wie hier am Besucherempfang Leverkusen – Kunststoff-Glasscheiben in Gesichtshöhe installiert, um Tröpfcheninfektionen zu vermeiden.

Das Zutritts-Prozedere ist immer gleich: Mit Hilfe von thermografischen Kameras wird die Oberflächentemperatur der Haut im Gesicht gemessen. Die Messung erfolgt berührungslos aus einer Distanz von ca. 2 Metern. Der Werkschutz-Mitarbeiter an den Drehkreuzen sowie an den Servicepoints steht beim Scan hinter einer Kunststoff-Glasscheibe. Nur die Kamera wird davor platziert, denn durch Glas funktioniert das Messverfahren nicht. An den Fahrzeugtoren ist der Einsatz dieser Trennscheiben leider nicht praktikabel. Um auch hier eine Tröpfcheninfektion zu vermeiden, tragen die Werkschutz-Mitarbeiter Mund-Nasenschutz, Schutzbrille und Einmal-Handschuhe.

In der Regel reicht diese erste thermografische Messung bereits aus. Sie liefert – vor dem Hintergrund vieler anderer Messungen unter gleichen Bedingungen – einen klaren Anhaltspunkt, bei wem eine Nachmessung und ggf. eine medizinische Messung sinnvoll ist. Denn: Eine erhöhte Körpertemperatur führt auch zu höheren Temperaturen an der Hautoberfläche. Es müssen also nur Abweichungen festgestellt werden, die signifikant über dem Durchschnitt liegen. Für die Entscheidung „Einlass gewähren oder nachkontrollieren, um dann zu entscheiden“ reicht das völlig aus – und die CHEMPARK-Zugänge bleiben durchlässig.

 

Gesichtserkennung ist kein Face-Matching

Der Werkschutz nutzt zum Screening hochentwickelte Kameras mit eigener Gesichtserkennung. Die softwarebasierte Erkennung ist notwendig, um bei den schnellen automatisierten Messungen zuverlässig die relevanten Messbereiche zu finden: Denn gemessen werden soll die Oberflächentemperatur der Gesichtshaut, nicht die der Haare, einer Jacke oder gar des Drehkreuzes. Und damit niemand ohne Temperatur-Screening in den CHEMPARK gelangt, muss jedes Gesicht auch als solches erkannt werden.

Ohne Gesichtserkennung müsste der zu messende Bereich jedes Mal von dem Werkschutz-Mitarbeiter manuell bestimmt werden. Die Geschwindigkeit würde sich merklich verlangsamen – so, als würde man einen Fotoapparat mit ausgeschalteter Autofokus-Funktion immer wieder von Hand scharf stellen. An Drehkreuzen mit hohem Personenaufkommen wäre dies gleichbedeutend mit längeren Wartezeiten und – bedingt durch die Abstandsregel – frustrierend langen Rückstaus.

Die Gesichtserkennung beim Fieber-Screening ist also keine Identifizierung der Person. Es geht nicht um ein sogenanntes Face-Matching. Die Gesichtserkennung der thermografischen Kameras dreht sich ausschließlich um das Erkennen eines potenziellen Messobjekts als menschliches Gesicht – und damit als relevantes Messobjekt. Die Software beantwortet die Frage "Ist dies ein menschliches Gesicht?". Die Frage "Wem gehört dieses Gesicht?" kann sie nicht beantworten.

Datenschutz jederzeit gewährleistet

Die einzigen Daten, die festgehalten werden, sind anonyme Temperatur-Messwerte, um wetterabhängige Durchschnittswerte ermitteln und so signifikante Abweichungen feststellen zu können. Es gibt kein Face-Matching und keine Speicherung von Aufnahmen der Screening-Kameras: Der Datenschutz der Mitarbeiter ist jederzeit vollumfänglich gewährleistet.

Nachmessung bei Fieber-Verdacht

Schnelles und effektives Screening: Thermografische Kameras mit computergestützter Sofort-Auswertung helfen, Fieber-Verdachtsfälle zu erkennen.

Schnelles und effektives Screening: Thermografische Kameras mit computergestützter Sofort-Auswertung helfen, Fieber-Verdachtsfälle zu erkennen.

Sollte beim ersten Screening ein erhöhter Wert festgestellt werden und auch die Nachmessung auffällig sein, lässt der CHEMPARK-Werkschutz die zeitaufwendigere medizinische Messung durch den CURRENTA-Gesundheitsschutz durchführen. Sollte sich hier der Verdacht auf Fieber erhärten, muss der Mitarbeiter zurückgewiesen werden. Der CHEMPARK-Ausweis wird dann deaktiviert. Die Sorgfaltspflicht lässt den Werkschutz-Mitarbeitern hier keinerlei Spielraum.

Abgewiesene sollten sich umgehend in Selbst-Quarantäne begeben und auf dem Heimweg alle Kontakte zu anderen Personen meiden. Auch sollte schnellstmöglich per Telefon Kontakt mit der Hausarztpraxis aufgenommen und der Vorgesetzte informiert werden. Das gesamte Vorgehen ist mit den Pandemiebeauftragten aller Unternehmen im CHEMPARK und dem Koordinierungskreis Health, Safety, Environment abgestimmt und für alle Mitarbeiter verbindlich.

 

 

Auf Fahrgemeinschaften verzichten

Allen, die mit dem Pkw ins Werk wollen, ist in der aktuellen Situation unbedingt der Verzicht auf Fahrgemeinschaften zu empfehlen. Denn: Sollte bei einer Person im Fahrzeug Fieber festgestellt werden, darf keiner der Fahrzeuginsassen den CHEMPARK betreten. Ihre CHEMPARK-Ausweise werden vorläufig deaktiviert.

Mitarbeiter, deren Ausweise im Zuge der Fieber-Scans gesperrt werden, können die Sperrung nur über den Vorgesetzten wieder aufheben lassen. Die Entsperrung kann nicht an den Zugängen vorgenommen werden. Voraussetzung ist in jedem Fall Fieber- und Symptomfreiheit.

Zur Beantwortung von Fragen erreichen Sie uns unter der Mailadresse andrea.biyda@currenta.biz oder in dringenden Fällen auch telefonisch unter 0175/30 55074.

Beschaffung und Verteilung der Sonderausweise für den Werkszugang ab CHEMPARK-Pandemie-Stufe 4

Derzeit befinden wir uns in Pandemiestufe 3.

Mit Beginn der höchsten Pandemie-Stufe (Stufe 4) wird der Zugang zum CHEMPARK auf das Minimum der Mitarbeiter begrenzt, die zur Aufrechterhaltung der Produktion und des Geschäftsbetriebs unentbehrlich sind. Nur diese Träger von Schlüsselfunktionen erhalten Sonderausweise, um weiterhin ins Werk zu gelangen.

Beschaffung und Verteilung der Sonderausweise ab CHEMPARK-Pandemie-Stufe 4 - so gehen Sie vor


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