22. April 2021Girl´s Day-Auftakt

CURRENTA virtuell im Kanzleramt

Bei der virtuellen Eröffnung des Girl´s Day wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Kooperationsprojekt von CURRENTA, Cornelsen und Weltenmacher vorgestellt.
Bei der virtuellen Eröffnung des Girl´s Day wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Kooperationsprojekt von CURRENTA, Cornelsen und Weltenmacher vorgestellt.

Heute ist bundesweiter Girls‘Day. Zum ersten Mal digital. CURRENTA war schon gestern dabei, als die Bundeskanzlerin den Aktionstag offiziell im Kanzleramt eröffnete. Eine Gruppe von Schülerinnen stellte Angela Merkel ein Virtual-Reality (VR)-Konzept vor, das CURRENTA gemeinsam mit Partnerunternehmen für die Chemikant*innen-Ausbildung entwickelt hat.

Wie lässt sich ein Rührbehälter in einer komplexen Chemieanlage befüllen oder beheizen? Wie wird eine Destillationsanlage in Betrieb genommen? Das konnten insgesamt neun Mädchen aus drei Berliner Schulen eine Woche vor dem Girls’Day im Rahmen von virtuellen Workshops mit CURRENTA, dem Bildungsanbieter Cornelsen eCademy und dem VR-Spezialisten Weltenmacher ausprobieren und üben. Der Clou: Sie mussten dafür keine Versuchsanlage besuchen. Ausgestattet mit VR-Brillen bewegten sie sich wie an der echten Anlage und konnten mit fast allen Teilen interagieren. Neben der VR-Anwendung absolvierten die Schülerinnen eine interaktive Lerneinheit und nahmen per Live-Stream in das CURRENTA-Technikum an einem Praxistalk mit Chemietechnikerin und Ausbilderin Lisa Büscher teil. Sie vermittelte sehr anschaulich die vielseitigen Ausbildungsinhalte des Chemikant*innen-Berufs und beantwortete Fragen der Schülerinnen.

Das Gemeinschaftsprojekt von CURRENTA, Cornelsen eCademy und dem VR-Experten Weltenmacher überzeugte die Verantwortlichen im Bundeskanzleramt, sodass es für den Bundesweiten Aktionstag ausgewählt wurde. Eine gute Gelegenheit für die CURRENTA-Gruppe, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Und auch die CURRENTA-Gruppe profitiert von dem Ausbildungskonzept: Die Strategische Initiative Digitalisierung aus group.in.motion nutzt diesen virtuellen Ansatz für weitere Anwendungen in der CURRENTA-Gruppe beispielsweise in der Wasserversorgung (siehe Bericht 'Auf Inspektionsgang mit dem Digitalen Zwilling' im CURIER 1/21).

Spannende Einblicke in das Berufsbild des/r Chemikant*in
„Die Workshops haben sehr viel Spaß gemacht. Die Vorstellung des Berufes Chemikant*in war extrem spannend für die Schülerinnen, da er ihnen bisher unbekannt war. Aber auch die VR-Brillen haben für Begeisterung gesorgt. Mit der neuen Technologie konnten sie in realitätsnahen Übungen in den Alltag einer Chemikantin reinschnuppern. Das hat für viele Aha-Effekte gesorgt“, berichtet Lisa Büscher im Nachgang zu den Online-Sitzungen mit den Mädchen.

Bei der gestrigen Auftaktveranstaltung berichteten zwei der Schülerinnen der Bundeskanzlerin dann von ihren Erfahrungen während ihres Workshops. Schülerin Elfie freute sich über ihre neuen Eindrücke: „Da es für uns der erste Kontakt mit dem Beruf war, war es für uns sehr interessant und eine Möglichkeit unseren Horizont zu erweitern. Uns hat sehr gut gefallen, dass uns das Berufsfeld näher erklärt wurde und wir persönlich durch den Workshop begleitet wurden. Insgesamt hat er uns sehr viel Spaß gemacht, da er sehr interaktiv war und da man sich sehr gut in den Beruf hineinversetzen konnte.“

Förderung von Nachwuchs und Chancengleichheit unter einem Dach
Ziel des jährlich stattfindenden Girls‘Days ist es, Mädchen und Frauen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ermöglichen, bei denen der weibliche Anteil immer noch eher gering ist und sie zu motivieren, diese zu ergreifen. Angela Merkel, selbst promovierte Naturwissenschaftlerin, unterstützt den Aktionstag seit vielen Jahren. Susan-Stefanie Breitkopf, CURRENTA-Geschäftsführerin und verantwortlich für den Bereich Ausbildung, freut sich über die Möglichkeiten, die der Auftritt im Kanzleramt bot: „Den Fachkräftenachwuchs von naturwissenscahftlichen und technischen Ausbildungsberufen zu begeistern treibt uns an. Bei CURRENTA können und wollen wir eine Ausbildung nach modernsten Standards anbieten. Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Möglichkeiten der Digitalisierung dabei helfen. Gleichzeitig ist es uns ein wichtiges Anliegen, Vielfalt und Chancengleichheit zu fördern. Unser Beitrag beim Girls’Day bringt beides unter ein Dach.“

Das Projekt: Die echte Welt mit Virtual Reality optimal ergänzen
CURRENTA hat gemeinsam mit Cornelsen eCademy und Weltenmacher ein Lernkonzept für die Chemikant*innen-Ausbildung entwickelt, das Präsenzlernen, E-Learning und VR effizient miteinander verbindet. Die Auszubildenden lernen, eine komplexe Chemieanlage zu bedienen. Relevante Grundlagen, wie etwa der Aufbau einer Chemieanlage, werden den Lernenden via E-Learning vermittelt. Im Anschluss können sie diese dann in der Virtual Reality direkt anwenden. Das neue Lernkonzept wird in der Ausbildungspraxis von CURRENTA in Kombination mit weiteren Online-Lerneinheiten und Übungen an der echten Anlage eingesetzt und zeigt sehr anschaulich, wie Unternehmen bereits heute schon Distanz-Lernanwendungen durch die Nutzung neuster Technologien verwirklichen können.

Die Aufzeichnung der Girls’Day-Auftaktveranstaltung können Sie sich unter http://girlsday.initiatived21.de ansehen. Die Präsentation zum Berufsbild Chemikant*in beginnt ab 27:28 Min.

In mehreren virtuellen Auftaktworkshops mit Berliner Schülerinnen hat CURRENTA-Ausbilderin Lisa Büscher unter anderem von der Berufsausbildung als 'Chemikant*in' berichtet.
In mehreren virtuellen Auftaktworkshops mit Berliner Schülerinnen hat CURRENTA-Ausbilderin Lisa Büscher unter anderem von der Berufsausbildung als 'Chemikant*in' berichtet.

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