Aktuelle Verkehrshinweise

16. Dez 2019

A40: Schutz der Rheinbrücke Neuenkamp steht im Fokus

Duisburg/Krefeld (straßen.nrw). Die Rheinbrücke Neuenkamp muss neu gebaut werden. Der feierliche 1. Spatenstich für den Ausbau der A40 zwischen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen und den damit verbundenen Neubau der Brücke ist am Montag (16.12.) von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und seinem NRW-Kollegen Hendrik Wüst vorgenommen worden. Doch bis die ersten Fahrzeuge dort den Rhein queren können, wird es noch dauern. Die Rheinbrücke Neuenkamp muss die Lasten also noch einige Zeit tragen. Straßen.NRW sorgt dafür, dass der Verkehr bis zur Fertigstellung des ersten Neubau-Teilstücks weiter fließen kann.

Verkehr fließt nur noch eingeschränkt

Gut 100.000 Fahrzeuge nutzen die Brücke bei Duisburg täglich. „Vor allem die rund 10.000 LKW sind für die Brücke auf Dauer eine zu schwere Last“, sagt Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek. Um die besonders lastanfälligen äußeren Spuren der Brücke zu entlasten, rollt der Verkehr nur noch über zwei eingeschränkte Fahrspuren pro Richtung. Außerdem achtet Straßen.NRW seit gut einem Jahr darauf, dass überladene oder falsch beladene Lastwagen das Bauwerk nicht mehr nutzen. Eine vor der Brücke installierte Waage identifiziert Fahrzeuge, die das zulässige Gesamtgewicht von 40 Tonnen überschreiten oder deren Ladung so verteilt ist, dass die Achslast mehr als die zulässigen 11,5 Tonnen aufweist. In Fahrtrichtung Essen wird seit November 2018 gewogen, die Anlage in Fahrtrichtung Venlo ist seit April 2019 in Betrieb.

1188 Fahrzeuge im November zu schwer

„Dass eine solche Wiegeanlage tatsächlich notwendig ist, zeigen die Statistiken der vergangen Monate und leider auch die aktuellen Zahlen“, sieht die Straßen.NRW-Direktorin die Investition in die Anlage gerechtfertigt. Nachdem in den Anfangstagen zwischen 60 und 80 LKW pro Tag die Brücke in Richtung Essen mit einer Überlast überqueren wollten, sind es inzwischen immerhin noch zwischen 25 und 30 Lastwagen, die heraus gewunken werden. Konkret wurden im November 1188 Fahrzeuge als zu schwer identifiziert. Wer in der so genannten Fahrzeugdifferenzierungsanlage abgleitet wird, dessen LKW wird im Anschluss von der Polizei gerichtsfest nachgewogen. Ist eine zu hohe Achslast das Problem, kann der Fahrer noch auf dem Wiegeplatz seine Ladung neu sortieren. Ist das Gesamtgewicht überschritten, muss Ladung auf einen zweiten LKW umgeladen werden.

„Neue Schäden früh erkennen“

Auch wenn mit Hilfe der Wiegeanlage die Brücke nicht mehr übermäßig belastet wird, der tägliche PKW- und LKW-Strom setzt dem Bauwerk aus dem Jahr 1970 dennoch zu. Die Brücke Neuenkamp wird darum kontinuierlich überprüft und instandgesetzt. In diesen Tagen beenden die Straßen.NRW-Ingenieure den 13. Brückenprüflauf – wiederum mit einem vollen Auftragsbuch für die Schweißer. „Unser Kontrollnetz ist eng, um neue Schäden früh zu erkennen und entsprechen reagieren zu können“, sagt Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Wir wissen um die Bedeutung der A40-Rheinbrücke und sorgen dafür, dass der Verkehr bis zur Fertigstellung des Neubaus fließen kann.“

Die Pressemeldung der DEGES zum Spatenstich finden Sie hier:

www.deges.de/projekte/projekt/a-40-ausbau-der-autobahn-und-ersatzneubau-der-rheinbruecke-duisburg-neuenkamp/


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